Lectorium Rosicrucianum – Das Goldene Rosenkreuz

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Antworten in der Tiefe des eigenen Wesens zu entdecken, sich damit auseinanderzusetzen und im Leben zu verwirklichen bedeutet, sich auf einen Weg neuer Bewusstwerdung zu begeben. Dieser Weg führt zu einer tiefen inneren Transformation und kann eine vollkommen veränderte Sichtweise des gesamten Lebens mit sich bringen.

Die spirituelle Arbeit der Rosenkreuzer findet im Rahmen von Tempeldiensten statt. Hier stehen äußere und innere Stille, Besinnung und Konzentration im Vordergrund. Ernsthaft interessierte Gäste sind auch zu Öffentlichen Tempeldiensten herzlich eingeladen.

Welches Ziel verfolgen die Rosenkreuzer?

Das Goldene Rosenkreuz ist eine gnostische Geistesschule. Ziel ist die Verwirklichung des urchristlichen Einweihungsweges der Transfiguration. Zum Goldenen Rosenkreuz gehören Frauen und Männer, die eine Sehnsucht nach geistiger Lebenserneuerung in sich tragen.

Innerhalb des Goldenen Rosenkreuzes gehen sie einen praktischen spirituellen Weg, der ihrem Leben den lange gesuchten Sinn gibt. Der Ausgangspunkt für diesen Weg ist der göttliche Urkern im Menschen – das, was die Rosenkreuzer die „Rose des Herzens“ nennen.

Wer dieses innerliche Kraftzentrum einmal in sich selbst erfahren hat und zum leitenden Prinzip in seinem Leben macht, steht am Beginn eines eingreifendes Prozesses, der Transfiguration. Das ist die große Verwandlung des Menschen nach Seele, Geist und Körper. Die alte, sterbliche Persönlichkeit macht dabei nach und nach Platz für eine neue Beseelung, die aus ganz anderen Kräften genährt wird. Es sind nicht mehr die auf die Materie gerichteten, ichzentralen Kräfte, sondern Kräfte aus dem Gebiet des ursprünglichen Lebens, das den Tod nicht kennt.

Während dieses Prozesses der Transfiguration geht der „alte Mensch“ auf in einem neuen, geistigen Bewusstsein. Es ist der urchristliche Einweihungsweg, den Johannes im Neuen Testament so beschreibt: „Ich muss untergehen, der Andere muss wachsen.“ Der unsterbliche „Andere“ ist nicht in der Welt der Gegensätze zu Hause, sondern entstammt einer höheren Naturordnung, die vollkommen außerhalb der Begrenzungen von Diesseits und Jenseits liegt. Es ist die Geistseelenwelt, die ursprüngliche Schöpfung. Wer daran Anteil erhält, erfährt die Erkenntnis Gottes – die Gnosis – in sich selbst.

Rosenkreuzer sind Menschen, die die Stimme des „Anderen“ in ihrem innersten Wesen vernommen haben und das Licht der Gnosis aus innerer Erfahrung kennen. Sie stellen sich in den Dienst dieses „Anderen“ und geben dem Licht mehr und mehr Raum in ihrem Leben. Dadurch wird die Geburt eines neuen Bewusstseins ermöglicht, das durch das Licht von Seele und Geist geleitet wird. Das verwandelt den Menschen vollkommen. Dieser Prozess wird in der Bibel „Wiedergeburt aus Wasser und Geist“ genannt.

Das Ziel des Goldenen Rosenkreuzes liegt ausschließlich auf spirituellem Gebiet und wird von seinen Schülern im eigenen Leben Schritt für Schritt verwirklicht. Es verfolgt keinerlei gesellschaftliche, wirtschaftliche oder politische Ziele.

Es beginnt mit Selbsterkenntnis

Am Anfang dieses Weges steht tiefgreifende Selbsterkenntnis, die zu stets fortschreitender Einsicht in die notwendigen Konsequenzen im Leben führt. Dieser Prozess wird individuell erlebt und verwirklicht. Innerhalb einer Gruppe Gleichgesinnter führt der Weg leichter zum Ziel. Die Gruppeneinheit ist daher eine kraftvolle Unterstützung für den Einweihungsweg des modernen Menschen.

Das Samenkorn des Geistes liegt im Herzen des Menschen. Es ist die geheimnisvolle „Rose“ der Rosenkreuzer, aus der die Kraft zum Gehen des Weges empfangen wird. Die Kraft der Rose teilt sich zuerst mit als ein unstillbares Sehnen nach etwas, das nicht von dieser Welt ist und das sich durch nichts aus dieser Welt befriedigen lässt. Mit dem Fortschreiten auf dem Pfad erwächst aus der Rose die Erfahrung eines innereigenen Raumes, in dem sich Stille, Licht und Erkenntnis der Gnosis manifestiert. Diese Erfahrung erleuchtet das ganze Wesen mit der Kraft von Liebe und Weisheit und führt zu einer dynamischen Entwicklung.

Der Lebensschwerpunkt verlagert sich

Sobald das aus der Ewigkeit geborene Seelenbewusstsein in einem Menschen erwacht, weiß er sich durch seinen Geistfunken mit dem innersten Wesen aller Menschen eins. Für das Bewusstsein des Erwachten ist dies eine einfache, konkrete Realität. Je mehr er sich dieser Verbundenheit bewusst wird, desto mehr können die Notwendigkeiten, Nöte und Hindernisse seines persönlichen Lebens in den Hintergrund treten. Das ist die Auswirkung einer allmählichen Verlagerung seines Lebensschwerpunktes: Die Seele verbindet sich mit der Lichtkraft und befreit sich dadurch von Problemen, Angst und Egoismus.

Ein solcher Mensch wird zum Bewohner zweier Welten: Er steht mitten in der vergänglichen irdischen Welt und ist zugleich innerlich frei, da er in einem universellen geistigen Lebensfeld atmet. Als Mikrokosmos entstammt er ursprünglich diesem Lebensfeld, und er weiß sich nun aus dem erleuchteten Bewusstsein wieder damit verbunden. Er steht im „Strom des Lebenden Wassers“, im geistigen Lebensprana der neuen Zeit.

Erleuchtung ist nicht das Ziel, sondern die Voraussetzung

Bewusstseinserleuchtung ist für Rosenkreuzer kein Ziel in sich selbst, sondern die Voraussetzung für ein tätiges Leben im Dienst für Welt und Menschheit. Rosenkreuzer führen kein Leben in Weltabgewandtheit oder Einsamkeit, sondern stehen mitten im Leben. Sie sehen aber die Welt und ihren eigenen Lebensauftrag aus einem anderen Blickwinkel und setzen für sich selbst andere Akzente und Prioritäten.

Wachsein ist alles

Für das Gehen des Pfades ist es wichtig, wach und bei vollem Bewusstsein zu sein, um die inneren Prozesse aufmerksam und so weit wie möglich ungetrübt verfolgen zu können. Deshalb wird auf Alkohol, Nikotin und Drogen verzichtet. Der Respekt und die Achtung vor den Lebewesen ist einer der Gründe, warum die Rosenkreuzer auch eine vegetarische Lebensweise wählen.

„Tempeldienste“ sind einer der zentralen Aspekte der spirituellen Arbeit. Vorbereitet durch innere und äußere Stille, steht bei der Tempelarbeit die gemeinsame Besinnung und Konzentration auf Aspekte des Weges im Mittelpunkt. Der Tempel – ein geweihter Versammlungsraum – ist ein Ort der Kraft und der Begegnung mit dem Licht. Diese Begegnung und Verbindung mit der ursprünglichen Schöpfungskraft, die allen Menschen gemeinsam ist, ermöglicht vertiefte Erkenntnis – Gnosis – und unterstützt die Schritte auf dem Pfad.

Tempeldienste für Schüler und Interessenten finden monatlich in den Zentrumsräumen statt, über die das Goldene Rosenkreuz in vielen großen Städten verfügt. Schüler treffen sich darüber hinaus regelmäßig zu spirituellen Wochenend-Konferenzen in einem der großen Konferenzorte.

Das Lectorium Rosicrucianum – das Goldene Rosenkreuz – als gnostische Geistesschule

Die geistigen Leiter setzten in dieser Zeit einen entscheidenden spirituellen Impuls, der über die bisherige Zielsetzung hinaus führte. Die gnostische Lehre der Transfiguration rückte dabei in den Mittelpunkt. Sie basiert auf einem Verständnis des Menschen als einer mehrdimensionalen Wesenheit mit einem unsterblichen Geistkern: ein Mikrokosmos, eine Welt im Kleinen. Die Bestimmung des Menschen als Mikrokosmos ist es, einen Weg der Rückkehr in die göttliche Naturordnung der ursprünglichen Schöpfung zu gehen, indem er die Gebundenheit an die vergängliche Welt und den an Raum und Zeit gefesselten Bewusstseinszustand überwindet. Der Mensch als sterbliche Persönlichkeit erwirbt auf diesem spirituellen Weg Einsicht über die Ursache der Endlichkeit alles in der Natur Geoffenbarten. Zugleich gewinnt er im Spannungsfeld zwischen der vergänglichen Natur und der ursprünglichen Schöpfungskraft vertiefte Selbsterkenntnis.

Das Lectorium Rosicrucianum – das Goldene Rosenkreuz – ist daher eine „gnostische Geistesschule“. Gnosis ist das griechische Wort für Erkenntnis. Damit ist die Erkenntnis Gottes gemeint, die sich dem Menschen innerlich und unmittelbar aus seinem unsterblichen Geistkern – der „Rose“ – offenbart, sobald er sich auf den Pfad der Seelenwiedergeburt begibt.

Die heutige Organisation

Nach dem Tod der geistigen Leiter Jan van Rijckenborgh (1968) und Catharose de Petri (1990) wird die Schule heute von einem international zusammengesetzten Gremium geführt, der Internationalen Spirituellen Leitung. Sie wird unterstützt durch Landesleitungen und Präsidien sowie zahlreichen Arbeitsgruppen.
Gegenwärtig hat das Goldene Rosenkreuz Schüler und Mitglieder in 36 Ländern, darunter viele Länder in Europa, Südamerika, Nordamerika, Afrika, Australien und Neuseeland. In Deutschland hat die Schule die Rechtsform eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins. Der Hauptsitz der internationalen Organisation befindet sich in Haarlem, Niederlande.

Die Organisation wird finanziell ausschließlich getragen durch Beiträge und Spenden von Schülern und Mitgliedern und verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen. Der Eintritt in die Organisation ist nach einer Orientierungsphase durch einen schriftlichen Antrag möglich. Das Mindestalter dafür beträgt 18 Jahre. Für den Austritt genügt ein formloses Schreiben.

Zentren und Konferenzorte

In vielen größeren Städten gibt es Zentren der Schule des Goldenen Rosenkreuzes, in denen sich Schüler, Mitglieder und Interessenten regelmäßig zu Veranstaltungen treffen. Weltweit gibt es rund 130 solcher Zentren in mehr als 40 Ländern. Werfen Sie hier einen Blick in unsere Zentren und lernen Sie uns kennen! An dieser Stelle finden Sie auch aktuelle Informationen zu den öffentlichen Veranstaltungen.

Darüber hinaus besitzt die Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes zur Zeit weltweit 60 Konferenzorte als Tagungsstätten für die Durchführung mehrtätiger spiritueller Zusammenkünfte. Dort sind auch die Verwaltungen der jeweiligen Regionen ansässig. Im deutschsprachigen Raum, in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind das:

Region Norddeutschland: 
Van Rijckenborgh Konferenzzentrum

Querlandweg 5
31848 Bad Münder
badmuender@rosenkreuz.de

Region Westdeutschland: 
Christianopolis Konferenzzentrum

Auf der Höhe 16
57612 Birnbach
christianopolis@rosenkreuz.de

Region Süddeutschland:
Christian-Rosenkreuz Konferenzzentrum 

Haarlemeer Straße 19
75365 Calw
crhcalw@rosenkreuz.de

Österreich:
Schloss Neustein

A-9754 Steinfeld/Drau
rosenkreuz.oesterreich@aon.at

Schweiz: 
Foyer Catharose de Petri

CH-1824 Caux
admin@rosicrucianum.ch

Quelle:

https://www.rosenkreuz.de

As above so below

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Understanding the Dharma-Wheel and the power of words.
Very useful video. Enjoy the ride!

Santos Bonacci explains

Interessant, nicht?

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Basilica of the national shrine of the immaculate conception

Washington

Die 7 hermetischen Gesetze nach Hermes Trismegistos

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  1. Das Prinzip des GeistigkeitAlles ist Geist. Die Quelle des Lebens ist unendlicher Schöpfergeist.Gedanken schaffen Realität und verändern sie, denn sie sind die reine Schöpferkraft. Durch das intensive, zielgerichtete Visualisieren, entstehen entweder Umstände, verändern sich oder vergehen. Entscheidend ist dabei immer die Intensität des inneren Wünschens und Sehens. So erschafft auch unser Wort, als tat der Gedanken.
    Sei dir deiner Verantwortung bewusst denn Gedanken können schaffen uns zerstören.
  2. Das Prinzip der AnalogieWie oben, so unten; wie innen, so aussen; wie der Geist, so der Körper. Ursache und Wirkung.Die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprechen denen im Individuum (Mikrokosmos). Die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Menschen und umgekehrt.
    Veränderungen im mikrokosmischen Bereich wirken sich folglich auf die Gesamtheit aus.
    Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Tat ist Ursache, die Wirkung hat. Jeder ist selbst für sein „Schicksal“ verantwortlich.
  3. Das Prinzip der SchwingungNichts ruht, alles ist in Bewegung. Alles fließt. Alles schwingt.Alles was starr ist, wird zerbrechlich. Keiner kann den Wandel aufhalten. Ein ewiges Werden, Sein und Vergehen. Wir müssen den Wandel als Bestandteil unseres Lebens akzeptieren.
    Der Ausgleich. Der Pendelschwung. Panta rhei.
    Mit der Akzeptanz dessen, entsteht eine neue Lebenshaltung und Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns.
  4. Das Prinzip der PolaritätGegensätze sind in ihrer Natur identisch, nur ihre Ausprägung ist verschieden.Gleich und Ungleich ist im Prinzip das Selbe.Wärme und Kälte sind Temperaturen, Liebe und Hass sind Gefühle, Dunkel und Hell sind Seinszustände des Lichts. Alles ist zweifach. Alles ist polar.
    Die Art der Schwingung bestimmt den Grad zwischen der polaren Wahrnehmung.
    Das „Sowohl-als auch“ der vermeintlichen Gegensätze, die jeweils einem Grad der Wahrnehmung einer gleichen Sache/Eigenschaft/Emotion entsprechen.
  5. Das Prinzip des RhythmusAlles steigt und fällt. Wer einem gesunden Rhythmus folgt, kann das Auf und Ab vereinen.Akzeptiere dass Auf- und Niedergang, Aufbau und Abbau, Einatmen und Ausatmen zum Leben dazugehört. Es ist nicht allein auf persönliches Versagen zurückzuführen.
    Der Winter folgt dem Sommer. Keiner kann diesen Rhythmus stoppen. Wer den Wechsel des Lebens erkennt und darauf einstellt, kann Vorsorge treffen, langfristig planen, einen Rhythmus zwischen Aktivität und Passivität, Ruhe und Anstrengungen, Anhäufen und Loslassen bewusst steuern. Das heißt vorausschauend zu denken und zu handeln. In Balance sein.
  6. Das Prinzip von Ursache und WirkungZufall ist nur ein Name für ein unbekanntes Gesetz. Nichts entgeht diesem Gesetz.Jede Ursache hat ihre Wirkung und jede Wirkung ihre Ursache.
    Je bewusster wir uns der Folgen unseres Handelns, Denkens und Fühlens sind, desto besser gelingt es auch, die möglichen negativen Folgen zu vermeiden. Beachte welche Denkmuster oder Dynamiken Konflikte verursachen. Dabei geht es nicht um Schuldfragen sondern darum, Denkgewohnheiten zu erkennen, zu erforschen und sie aufzulösen. Karma.
  7. Das Prinzip des GeschlechtsAlles hat männliche wie auch weibliche Prinzipien/Qualitäten.Zeugung und Wiedererzeugung, Geben und Nehmen, Passiv und Aktiv, Hingabe und Beherrschen sind männliche und weibliche Qualitäten. In allem Männlichen steckt wiederum Weibliches, in allem Weiblichen steckt Männliches. Wer beide Qualitäten im rechten Maß kultivieren kann, wird zum ganzheitlichen Menschen.

Der Lichtbringer

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Der sogenannte Lichtbringer, oder besser bekannt als Lucifer wird ja in der katholischen Kirche aufs Übelste „verteufelt“. Wenige dieser „gläubigen“ Kirchengänger-Lämmer fragen jedoch nach dem wahren Grund dafür. Also glauben sie einfach was ihnen vorgesetzt wird und so hat es die Kirche unglaublich einfach, ihre miesen Machenschaften durchzuziehen.
Zum Glück beginnt ein neues Aeon und viele, sehr viele wachen auf und sehen das „Licht“. Ein großer Trost für unsere Seele.

Für Menschen und Freigeister wie wir es sind, ist schon längst die Katze aus dem Sack und wir haben wütend festgestellt, dass die katholische Kirche so ganz und garnicht „heilig“ ist. Was genau sich im Vatikan abspielt, dazu kommen wir ein anderes Mal.

Also Lucifer…

Als Meister der Emotionen bekannt. Das Element Wasser steht symbolisch für die Emotion.
Der Mensch besteht zu seinem Großteil aus Wasser. Es fließen Tränen, wir bluten, usw.
Da es im Leben doch auch darum geht, nichts davon zu vergießen, was in einem behalten werden sollte, erkennen wir schon ein bisschen, worum es sich tatsächlich dreht.
Keiner verletzt sich gerne und keiner weint auch wirklich gerne. Bei manchen Menschen geht es wohl so weit, dass sie niemals weinen; dies wär dann ein Übermaß an Kontrolle und alles was einseitig ist, ist nicht ganz.
Geht es also um Lucifer, geht es darum die eigenen Emotionen zu kontrollieren. Je besser man das schafft, desto wirkungsvoller kann man sich in Liebe und Mitgefühl ausdrücken. Man ist automatisch aufmerksamer und Aufmerksamkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

Es gibt die Ansicht, dass „Gott“ als Lichtbringer Lucifer, den Menschen die Möglichkeit gibt Erleuchtung zu erlangen. Wer dabei an die Schlange im Paradies denkt, die Eva verführt hat, die Wahrheit zu erfahren, liegt genau richtig! (Wie barmherzig kann schon ein „Gott“ sein, der seine Kinder dafür bestraft und aus dem Paradies verbannt, weil sie die Wahrheit wissen wollen..) Dazu ein anderes Mal mehr..
Er gibt uns also die Möglichkeit uns selbst kennenzulernen, uns selbst zu kontrollieren und uns nicht von anderen kontrollieren zu lassen. Die Auflehnung gegen „Gott“. (Denken wir an den Kontrollstaat, ist klar wieso sich die katholische Kirche durch Raub und Todschlag so weit verbreitet hat. Nun haben/hatten wir den Salat und das schon seit 2000 Jahren)

Hat man die Reife erreicht um zu verstehen, dass wir alle Eins sind, so muss man zwangsläufig sein Individuum, sein Ego aufgeben. Diese Vorstellung, dass jeder Mensch eine eigene Seele besitzt.
Denn sobald man von Einheit spricht, folgt die Konsequenz, dass es daher auch nur eine Seele geben kann. Eine Weltenseele mit der wir alle verbunden sind. Das Band.

Ja, wir sollen uns als die Sonne selbst erkennen. Solar-Sol-Soul (Seele).

Selbsterkenntnis und Erleuchtung sind nur zu erlangen, wenn man vorher die „kleinen“ Erkenntnisse gewinnt. Um diese zu bekommen, wurde den Menschen das Wasser zur Verfügung gestellt; der Emotionalkörper. Die Fähigkeit Abstand zu nehmen und zu reflektieren. Versteht man das Wasser, dann versteht man den Geist.

Es gibt also keinen Unterschied zwischen „Gott“ und Lucifer, mit Ausnahme der Bewusstseinsposition zu sich selbst. Ohne den „Lucifer-Aspekt“ könnte „Gott“ sich selbst nicht mit Liebe betrachten, denn die Liebe ist die Meisterschaft der Emotion und unmittelbares Wasser.
(Ebbe und Flut,- wie die Dinge tatsächlich aussehen, erkennt man oft erst wenn man sich entfernt)

 

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN LUCIFER UND SATAN

Der „heilige Geist“ ist der luciferische Aspekt der Göttlichkeit und uns, entgegen der Meinung der katholischen Kirche, stets gut gesinnt. (Warum sollte der „allmächtige Gott“ sich selbst schaden wollen?)
„Alles fließt“ und durch die fließende Natur des Wassers kommen wir voran, lernen durch unsere Fehler und schöpfen neue Kraft um es nochmal zu versuchen.

Warum gibt es also dieses viele Leid auf unserem Planeten?
– Damit der Mensch sich selbst als das erkennen kann was er ist, muss er zuerst lernen, was er nicht ist. Nur durch Fehler lernt man. Daher auch die nicht sehr präzise formulierten „Sünden“.
Im Grunde ist die einzige Sünde die Teilung. Wenn alles nach der Einheit der Göttlichkeit strebt, ist doch erneute Teilung oder Scheidung eher kontraproduktiv.
Was also die Vergebung von Sünden betrifft, hilft nur eine richtige Ent-Scheidung, also eine emotional rücksichtsvoll gerichtete Zusammenführung.

Lucifer prüft unsere Reife, er symbolisiert die freie Wahl. Diese freie Wahl wird oft fälschlicherweise als „freier Wille“ definiert. Wir haben immer die Wahl!
Welchen Lebensweg wir einschlagen, mit welchen Menschen wir uns umgeben, welche Träume wir verwirklichen usw.
Es geht jedoch immer um das Schöpferische, das Kreative, das Produktive. Stillstand bedeutet Tod. Alles muss fließen!
Jedes Mal wenn ein Mensch Spaß am Leben hat, Sex genießt, auf „Teufelsmusik“ steht und seinen eigenen Idealen folgt, wird er von den Katholiken verteufelt. Kann man die Zusammenhänge allmählich erkennen? … Wir sind hier um das Leben zu genießen, Fehler zu machen, Liebe zu empfangen, kreativ zu sein und das allerwichtigste überhaupt ist: Humor! Spaß, Freude, Glückseligkeit. DAS ist es, was „Gott“ möchte. Dass wir auch mal über uns selbst lachen können.
Wozu die schönen, duftenden Blumen, der schöne blaue Himmel, die warme Sonne, die lachenden Kinder,… FREUDE! JOY! ALEGRíA! GIOIA!
Es kommt immer auf die Wahl an die wir treffen. 1 oder 0.
Jedes Mal wenn ein Mensch durch den Lucifer-Aspekt vor die Wahl gestellt wird und sich „falsch“ ent-scheidet, erzeugt er selbst all das Leid und die Zerstörung, die allgemein als „Hölle“ bezeichnet werden.
Unbewusste Entscheidungen führen zu körperlich unvorhersehbaren Ergebnissen. Bewusste Entscheidungen zu körperlicher Erfüllung.

Das Schicksal kann keiner ändern. Wir können aber achtsam sein und erkennen, was das Schicksal für uns bereithält. Uns darauf vorbereiten und daraus im besten Fall auch lernen. Lernen wir nicht was wir lernen sollen, müssen wir wiederholen bis wir es begriffen haben. Wie in der Schule.
(Sind wir „Sünder“ kommen wir in die Hölle, wo wir im ewigen Fegefeuer schmoren und die schlimmsten Qualen immer wieder durchleiden müssen. Laut Kirche. Wieder eine Parallele entdeckt? Mhm.)

Also ist Satan, der die Hölle regiert im Grunde nichts anderes als Lucifer wenn er die Augen schließt. Satan ist das Verleugnen der eigenen Göttlichkeit. Er ist das Egoistische, nach körperlicher Befriedigung Gierende. Satan ist der geistlose Körper und Lucifer ist, wenn einem ein „Licht aufgeht“.

Lucifer ist also das göttliche, lebenspendende Licht. Sehen wir zu lange in die Sonne, erblinden wir. Satan ist also der nötige Schatten, damit wir nicht erblinden. Ohne Schatten kein Licht, ohne Licht kein Schatten. Yin&Yang. Einheit.
Die Sonne beeinflusst unsere Gefühle genau so. Sie erwärmt das Wasser, bringt es in Wallung. Viele Menschen erleben im Frühling wenn die Sonne wiederkehrt, die sogenannten Frühlingsgefühle. Nichts anderes als Emotion. Gefühle in Wallung. Energie in Bewegung.
(Was Ostern in Wahrheit bedeutet und was wir da eigentlich feiern, auch dazu ein anderes Mal)

Sicher kennt jeder von uns den Ausdruck „die Dinge aus einem anderen Winkel betrachten“.
Jede Sonne, jeder Stern ist ein Winkel (engl. Angle {Angel}) Nichts anderes ist ein Engel. Ein Engel im Himmel ist ein Winkel im Weltraum. Lucifer ist der Winkel Gottes, der am hellsten strahlt. Entweder als Sonne höchstpersönlich, oder als Morgenstern Venus, der den Sonnenaufgang ankündigt.
„Alles ist Geist“ ist das erste hermetische Gesetz!

ICH BIN

Jeder mitfühlende Gedanke, jede selbstlose Tat, jede gerichtete Entscheidung, jede zukunftsweisende Erfindung kommt durch Lucifer, dem heiligen Geist Gottes.
Er ist in jedem Menschen präsent, wenn man das Ego (Satan) mal abschalten kannuni das Individuum aufgibt. Verleugne dich nicht mehr selbst. Erkenne dich selbst.
Als die einzige Möglichkeit Licht und Liebe erfahrbar zu machen. Setze Lucifer nicht mehr mit Satan gleich. Erkenne was Satan wirklich ist. Die dunkle, unbewusste Seite.

Der sogenannte Messias kommt nicht als jemand Anderes, sondern als einkehrender Geist. Als MAN SELBST!
Jesus – Je suis – ICH BIN