Akasha Chronik

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Das Weltgedächtnis.

Bereits erwähnt:

  • im Buch Exodus (32,32-33) ist vom „Buch des Lebens“ die Rede (vgl. Psalm 69, 29; Offenbarung 3, 5)
  • im Buch Jesaia (65, 6) von einem Gedächtnisbuch (vgl. Nehemia 13, 14; Offenbarung 20, 12)
  • im apokryphen Buch Henoch von himmlischen Tafeln auf denen die Geschichte der Menschheit im voraus aufgezeichnet ist (Psalm 139, Daniel 10, 21; Offenbarung 5;10, 2)
  • auch im Talmud finden sich Hinweise auf ein „Buch der Taten der Menschen“

In der „Geheimlehre“ (1888) bezeichnet Helena Petrowna Blavatsky ihrer Auffassung nach die Akasha Chronik als „Matrix of the Universe“
In den Jahren 1904 bis 1908 hat Rudolf Steiner die Ideen von Blavatsky in einer langen Reihe von Aufsätzen („Aus der Akasha Chronik“ 1939) ausgebaut.
Als Quelle gibt er die Schrift über Atlantis von William Scott-Elliot an.
Unzählige spätere Seher beriefen sich auf die Akasha Chronik. Und tun es heute noch.

Der Begriff Akasha kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Himmel, Raum oder Äther; in der hinduistischen Philosophie und im Ayurveda bezeichnet Akasha „Äther. Neben Prithvi (Erde), Vayu (Luft), Agni (Feuer) und Jalam (Wasser) ist es eines der fünf Elemente (vgl. Vaisheshika). Auch der Buddhismus kennt den Begriff Akasha als körperlich begrenzten (Skandha) oder unbegrenzten (Dhatu) Raum.

Laut Rudolf Steiner habe die Bibel auch jemand geschrieben, der in die Akasha Chronik sehen konnte.
Das Lesen darin setzt einen Aufstieg in die Sphäre der Intuition voraus, die höchste von drei Stufen der übersinnlichen Wahrnehmung. Es umfasst Erinnerungen an frühere Inkarnationen und bedeutet ein „Sich hinein versetzen“ in ein Bewusstsein, das über das eines jeden einzelnen Menschen hinausgeht.

Die zentrale, alle anderen Ebenen der Existenz verbindende, neutrale Ebene.
Es ist die, erst nach meditativer Schulung zugängliche, übersinnliche Realität.
Das Dokumentationszentrum des Universums.
DIE kosmische Datenbank, in der wir alle lesen können.

Die Vorstellungskraft ist in hohem Maß hier gefordert um Ahnung davon zu bekommen, worum es hier geht.
Die Chronik ist holographisch, je nach Blickwinkel (sie erinnern sich: Winkel) bekommt man unterschiedliche Informationen, wie bei einem Hologramm.
Im Hinblick auf die unterschiedliche Wahrnehmung von Zeit im Universum, werden dort auch zukünftige Ereignisse festgehalten.

Im innersten Kern der Akasha Chronik, auf der höchsten Stufe der Integration, existiert vielleicht „die Wahrheit“, Agape als höchste Form des Gefühls und die komplette Schöpfung samt allen Kreationen, die Dreifaltigkeit des Tao: Wahrheit, Liebe und Schönheit.

Diese gewaltige Menge an Daten samt ihren Vernetzungen kann man sich in „unserer Welt“ nur schwer vorstellen. Der Zugang dazu ist im Prinzip jedem möglich. Unser Gedächtnis ist holographischer Teil davon.
Von den benachbarten Ebenen der Akasha Chronik, der Astralebene und der Kausalebene ist der Zugang leichter , als von der physischen Ebene.
Hier verfügen wir über persönliche Erinnerungen, die wir teilweise auch nach Jahren noch abrufen können. Das ist ein Teil der Chronik, es ist vielen nur nicht bewusst. Sie nennen es dann „Gedächtnis“.