Die 7 hermetischen Gesetze nach Hermes Trismegistos

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  1. Das Prinzip des GeistigkeitAlles ist Geist. Die Quelle des Lebens ist unendlicher Schöpfergeist.Gedanken schaffen Realität und verändern sie, denn sie sind die reine Schöpferkraft. Durch das intensive, zielgerichtete Visualisieren, entstehen entweder Umstände, verändern sich oder vergehen. Entscheidend ist dabei immer die Intensität des inneren Wünschens und Sehens. So erschafft auch unser Wort, als tat der Gedanken.
    Sei dir deiner Verantwortung bewusst denn Gedanken können schaffen uns zerstören.
  2. Das Prinzip der AnalogieWie oben, so unten; wie innen, so aussen; wie der Geist, so der Körper. Ursache und Wirkung.Die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprechen denen im Individuum (Mikrokosmos). Die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Menschen und umgekehrt.
    Veränderungen im mikrokosmischen Bereich wirken sich folglich auf die Gesamtheit aus.
    Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Tat ist Ursache, die Wirkung hat. Jeder ist selbst für sein „Schicksal“ verantwortlich.
  3. Das Prinzip der SchwingungNichts ruht, alles ist in Bewegung. Alles fließt. Alles schwingt.Alles was starr ist, wird zerbrechlich. Keiner kann den Wandel aufhalten. Ein ewiges Werden, Sein und Vergehen. Wir müssen den Wandel als Bestandteil unseres Lebens akzeptieren.
    Der Ausgleich. Der Pendelschwung. Panta rhei.
    Mit der Akzeptanz dessen, entsteht eine neue Lebenshaltung und Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns.
  4. Das Prinzip der PolaritätGegensätze sind in ihrer Natur identisch, nur ihre Ausprägung ist verschieden.Gleich und Ungleich ist im Prinzip das Selbe.Wärme und Kälte sind Temperaturen, Liebe und Hass sind Gefühle, Dunkel und Hell sind Seinszustände des Lichts. Alles ist zweifach. Alles ist polar.
    Die Art der Schwingung bestimmt den Grad zwischen der polaren Wahrnehmung.
    Das „Sowohl-als auch“ der vermeintlichen Gegensätze, die jeweils einem Grad der Wahrnehmung einer gleichen Sache/Eigenschaft/Emotion entsprechen.
  5. Das Prinzip des RhythmusAlles steigt und fällt. Wer einem gesunden Rhythmus folgt, kann das Auf und Ab vereinen.Akzeptiere dass Auf- und Niedergang, Aufbau und Abbau, Einatmen und Ausatmen zum Leben dazugehört. Es ist nicht allein auf persönliches Versagen zurückzuführen.
    Der Winter folgt dem Sommer. Keiner kann diesen Rhythmus stoppen. Wer den Wechsel des Lebens erkennt und darauf einstellt, kann Vorsorge treffen, langfristig planen, einen Rhythmus zwischen Aktivität und Passivität, Ruhe und Anstrengungen, Anhäufen und Loslassen bewusst steuern. Das heißt vorausschauend zu denken und zu handeln. In Balance sein.
  6. Das Prinzip von Ursache und WirkungZufall ist nur ein Name für ein unbekanntes Gesetz. Nichts entgeht diesem Gesetz.Jede Ursache hat ihre Wirkung und jede Wirkung ihre Ursache.
    Je bewusster wir uns der Folgen unseres Handelns, Denkens und Fühlens sind, desto besser gelingt es auch, die möglichen negativen Folgen zu vermeiden. Beachte welche Denkmuster oder Dynamiken Konflikte verursachen. Dabei geht es nicht um Schuldfragen sondern darum, Denkgewohnheiten zu erkennen, zu erforschen und sie aufzulösen. Karma.
  7. Das Prinzip des GeschlechtsAlles hat männliche wie auch weibliche Prinzipien/Qualitäten.Zeugung und Wiedererzeugung, Geben und Nehmen, Passiv und Aktiv, Hingabe und Beherrschen sind männliche und weibliche Qualitäten. In allem Männlichen steckt wiederum Weibliches, in allem Weiblichen steckt Männliches. Wer beide Qualitäten im rechten Maß kultivieren kann, wird zum ganzheitlichen Menschen.